Welche Parkettverlegearten gibt es?01

Die Eigenschaften eines Parkettbodens können durch die Parkettverlegearten positiv beeinflusst werden. Mehrere Möglichkeiten einen Parkett zu verlegen stehen zur Verfügung.

  • Die vollflächige Verklebung

    Welchen Vorteil hat die "Vollflächige Verklebung":

    Die vollflächige Verklebung verbessert den Raumschall und den Trittschall. Die beiden Werte verringern sich, da der Parkettboden mit dem Untergrund verklebt ist. Dadurch entsteht weniger "Lärm", wenn man sich über die Fläche bewegt.

    Das Gehgefühl wird durch die Verlegeart angenehmer und es entstehen keine lästigen Knarrgeräusche, wenn man sich auf der Fläche bewegt. Durch die vollflächige Verklebung ist der Parkettboden besser zu renovieren, wenn dies nötig werden sollte, außerdem ist diese Verlegetechnik für die Fußbodenheizung bestens geeignet. Ein weiterer Vorteil ist, dass durchgängig verlegt werden kann, das heißt, dass keine Fugen bei Türstöcke ausgebildet werden müssen. Die vollflächige Verklebung wird heutzutage aufgrund der baulichen Gegebenheiten sehr häufig verwendet und wird daher vielleicht am häufigsten unter den Parkettverlegearten verwendet.

    Geeignete Untergründe:

    • Zementestrich
    • Anhydritestrich
    • Gussasphalt
    • OSB-Verlegeplatten und Verlegespannplatten (V100/E1)
    • und ein Estrich mit Fußbodenheizung
    Die vollflächige Verklebung

    Vollflächige Verklebung

  • Die Streifenverklebung

    Welchen Vorteil bringt die Streifenverklebung:

    Gerade wenn die Anforderung besteht den Gehkomfort und den Trittschall zu verbessern bzw. zu verringern ist das eine hervorragende Möglichkeit. Der Trittschall kann mit der Streifenverklebung um bis zu 14 dB gesenkt werden. Durch die elastische Verklebung entsteht ein angenehmer Gehkomfort. Mit Hilfe einer Flüstermatte (Stärke 3 mm) eignet sich die Streifenverklebung auch bei sogenannten Dreischichtprodukten. Bei Massiv-Parkettböden ist dies ohne Flüstermatte möglich.

    Geeignete Untergründe:

    • Zementestrich
    • Anhydritestrich
    • Gussasphalt
    • OSB-Verlegeplatten und Verlegespannplatten (V100/E1)
    Die Streifenverklebung

    Streifenverklebung

  • Die schwimmende Verlegung

    Welche Voraussetzungen müssen für diese Verlegeart gegeben sein?

    Bei dieser Verlegeart muss der Untergrund trocken, sauber, eben und fest sein. Alte Teppichböden müssen vor der Verlegung entfernt und entsorgt werden (gerne übernehmen wir die Arbeiten für Sie). Vorhandene verklebte PVC- und Linoleumbeläge müssen nicht entfernt werden und können bestehen bleiben. Ein wichtiger Aspekt ist die Ebenheit. Bei einem Messpunktabstand von einem Meter darf die Unebenheit nicht größer als 2mm sein. Sollte die Unebenheit größer sein, muss die Unebenheit mit einer handelsüblichen Spachtelmasse ausgeglichen werden.

    Geeignete Untergründe:

    • Zementestrich
    • Anhydritestrich
    • Gussasphalt
    • OSB-Verlegeplatten und Verlegespannplatten (V100/E1)
    • und ein Estrich mit Fußbodenheizung
    Die schwimmende Verlegung

    Schwimmende Verlegung

  • Die Verlegung durch "Nageln"

    Welche Möglichkeiten gibt es den Parkettboden auf den Unterboden zu vernageln?

    Um die Verlegung durch „Nageln“ in Betracht zu ziehen, muss Ihr gewählter Parkettboden massiv aus Holz gearbeitet sein, dazu zählt ein massiver Stabparkett oder ein massiver Dielenboden. Ein massiver Parkettboden ist daran zu erkennen, dass der gesamte Parkettstab oder die Parkettdiele aus einer Holzart besteht. Zu den gängigsten Holzarten zählt hierbei die Eiche, aber auch die Holzart Buche.

    Durch die Verlegeart „Nageln“ ist es möglich ohne Einsatz von Klebestoffen Ihren Parkettboden zu verlegen. Das Verlegemuster kann auch hier ganz nach Ihrem Wunsch gewählt werden. Bei Verlegung auf Blindboden ist es am Besten möglich einen leichten Verzug der Massivdielen zu korrigieren. Bei normal- oder mittelstark beanspruchten Parkettböden wird die Verlegung auf Polsterhölzer gewählt.

    Geeignete Untergründe:

    • Blindboden
    • Polsterhölzer

    Verlegung durch "Nageln"