• Einige Holzarten im Überblick

    Ahorn,Bergahorn (auch europäische Ahorn), kanadische Ahorn

    Die Ahorne (Acer) bilden eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Rosskastaniengewächse (Hippocastanoideae) innerhalb der Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae). Je nach Autor gibt es 110 bis 200 Ahorn-Arten. Sie sind in gemäßigten und tropischen Gebieten in Eurasien, Nordafrika, Zentral- und Nordamerika weit verbreitet. Viele Arten werden vielseitig genutzt.

    Der Bergahorn ist in Europa weit verbreitet. Das Holz ist hart, aber gut zu bearbeiten und daher perfekt zur Herstellung von Parkettböden geeignet. Helle Farbtöne sind typisch für den Ahorn. Wegen des starken Schwell- und Schwundverhaltens ist sie nur bedingt für Fußbodenheizungen geeignet.

    Buche (Rotbuche)

    Die Rotbuche (Fagus sylvatica) ist ein in weiten Teilen Europas heimischer Laubbaum aus der Gattung der Buchen (Fagus). In der Umgangssprache wird sie gewöhnlich als Buche bezeichnet. Die botanische Schreibweise Rot-Buche betont die Zugehörigkeit zur Gattung der Buchen. Sie ist mit einem Anteil von 15 %[1] der häufigste Laubbaum in den Wäldern Deutschlands. In der Schweiz beträgt ihr Anteil 19 %, in Österreich 10 %.[2] Der Namensteil „Rot“ bezieht sich auf die leicht rötliche Färbung des Holzes. Da die Rotbuche die einzige in Mitteleuropa heimische Buchenart ist, wird der Zusatz zur Artbezeichnung meist weggelassen.

    Rotbuchenreiche Laubmischwälder sind die potenzielle natürliche Vegetation großer Teile Mitteleuropas. Die Rotbuche gilt als Zeigerpflanze für ein atlantisches Klima.

    Aufgrund der großen Brinellhärte des Holzes wird die Buche häufig als Parkett verwendet. Wegen des starken Schwell- und Schwundverhaltens ist sie nur bedingt für Fußbodenheizungen geeignet.

    Eiche (Quercus)

    Die Eiche (Quercus) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Buchengewächse (Fagaceae).

    Die Gattung umfasst etwa 400 bis 600 Arten, davon bis zu 450 in der Untergattung Quercus und bis zu 150 in der Untergattung Cyclobalanopsis. Bei dem römischen Autor Quintus Ennius (239–169 v. Chr.) findet sich der früheste literarische Beleg für den lateinischen Namen des Baums, 'quercus'.

    Die Holzart Eiche ist bestens für die Fußbodenheizung geeignet.

    Räuchereiche

    Räuchereiche ist im Farbton modifiziertes Eichenholz. Das Holz wird beim „Räuchern“ mit Ammoniak oder Salmiakgeist (Ammoniakwasser) begast. Hierbei verfärbt es sich und bekommt einen braunen, bis dunkelbraunen oder schwarzen Farbton. Natürliche Farbvarianten bleiben erhalten, da der Farbton von der Menge der im Holz vorhandenen Gerbsäure abhängt.

    Die Reaktion des Ammoniaks mit den Holzinhaltsstoffen (Säuren, Harze etc.) führt zu einer Bildung von alterungs- und lichtstabilen organischen komplexen Salzen. Diese ändern nicht nur die Farbe des Holzes, sondern durch die „Plastifikation“ wird das Holz geschmeidiger und weniger spröde und zusätzlich widerstandsfähiger gegen Insekten- und Pilzbefall. Deshalb eignet sich Räuchereiche zur Herstellung hochwertigen robusten Massivparketts, welches auch als Industrieboden verlegt werden kann.

    Die Räuchereiche ist bestens für die Fußbodenheizung geeignet.

    Esche

    Das Verbreitungsgebiet der Esche erstreckt sich beinahe über ganz Europa, man findet sie besonders häufig im nördlichen Alpenvorland, in Polen und im Baltikum. In Mitteleuropa zählt sie nach Buche und Eiche zu den wichtigsten heimischen Laubnutzhölzern. Man findet Eschen in Auwäldern und an Bach- und Flussläufen (sogenannte „Wassereschen“), daneben aber auch auf eher trockenen Kalkböden („Kalkeschen“). Sie ist auch ein häufiger Straßen- und Alleebaum

    Wegen des starken Schwell- und Schwundverhaltens ist sie nur bedingt für Fußbodenheizungen geeignet.

    Kiefer

    Kiefern-Arten sind vor allem auf der Nordhalbkugel heimisch. Die Verbreitungsschwerpunkte sind kühl-feuchte Klimabereiche. Es werden aber von vielen Arten auch subtropische und tropische Bereiche besiedelt.

    Angebaut werden Kiefern inzwischen weltweit in den geeigneten Klimazonen. Insbesondere in Korea und Japan kommt den Kiefern eine besondere symbolische Bedeutung zu: Sie stehen dort für Stärke, Langlebigkeit und beständige Geduld. Kiefern sind daher in diesen Ländern besonders oft in sorgfältig ausgestalteter Form bei Tempel- und Gartenanlagen zu finden.

    Kiefern sind weltweit die wichtigsten Baumarten der Forstwirtschaft. Meist anspruchslos und gutwüchsig, werden sie oft an Stelle der einheimischen Baumarten für die effektive Wiederaufforstung nach Waldzerstörungen und Rodungen verwendet. In den Tropen und Subtropen werden Kiefern in Holzplantagen angebaut. Auch im Mittelmeergebiet und in Japan finden sich große Flächen mit Kiefernbestand. In Mitteleuropa wurden große Waldflächen weit über ihr natürliches Vorkommen mit der Waldkiefer in Monokultur aufgeforstet. Diese Reinbestände sind zwar einfach zu begründen und zu ernten, aber viel anfälliger für Waldbrände und Insektenbefall als naturnähere Mischwälder; mittelfristig führen sie deshalb zur Auslaugung und Versauerung der Böden.

    Wegen des starken Schwell- und Schwundverhaltens ist sie nur bedingt für Fußbodenheizungen geeignet.

    Europäische Lärche

    Die Lärchen (Larix) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae).

    Alle Lärchen-Arten sind sommergrüne Bäume, werfen also im Spätherbst ihre nadelförmigen Blätter ab. Damit sind sie eine der zwei nicht immergrünen Gattungen innerhalb der Kieferngewächse. Die andere Gattung ist die der Goldlärchen, welche nicht zu den Lärchen gehört. An einem Kurztrieb befinden sich 10 bis 60 Nadelblätter oder die Nadelblätter befinden sich einzeln an einjährigen Langtrieben. Die Borke ist an jungen Bäumen silber-grau bis grau-braun; sie wird später rötlich braun bis braun.

    Die Europäische Lärche (Larix decidua) erreicht Wuchshöhen von etwa 40 Meter, amerikanische Lärchen werden sogar noch etwas größer.

    Larix-Arten sind einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch), sie besitzen also männliche und weibliche Zapfen an einem Baum. Die einzeln stehenden männlichen Zapfen sind eiförmig bis zylindrisch, gelblich und meist kleiner als 1 cm. Die weiblichen Zapfen sind anfangs grün, rot oder purpurfarben. Sie benötigen von der Befruchtung bis zur Reife vier bis sieben Monate, bleiben aber auch nach dem Ausstreuen der Samen noch mehrere Jahre am Baum. Die eiförmigen bis kugeligen Zapfen stehen aufrecht endständig an Kurztrieben oder an einem kurzen, gebogenen, beblätterten Stiel am Zweig. Bei Reife sind sie hell bis dunkel braun. Die Samenschuppen sind meist etwas breiter als lang. Die Deckschuppen sind glatt und dünn. Die kleinen Samen sind weißlich und 4 bis 6 mm groß mit 6 bis 9 mm großen Flügeln. Die Sämlinge besitzen vier bis acht Keimblätter (Kotyledonen).

    Wegen des starken Schwell- und Schwundverhaltens ist sie nur bedingt für Fußbodenheizungen geeignet.

  • Parkett auf Fußbodenheizung verlegen

    Einen Parkettboden auf Fußbodenheizung zu verlegen ist grundsätzlich kein Problem. Jedoch sollten bereits in der Planungsphase die Art des Parketts und die Holzart auf deren Eignung überprüft werden. Damit kann gewährleistet werden, dass eine optimale Auslegung und Betriebseffizienz der Fußbodenheizung gegeben ist.

    Unsere Empfehlung:

    • Wir empfehlen auf Fußbodenheizung vollflächig zu verkleben.
    • Wir empfehlen kleinere Parkettformate (z.B. Stabparkett, Langriemen-Parkett usw.) zu bevorzugen.
    • Wir empfehlen auf Fußbodenheizung, das sogenannte Zweischichtparkett zu wählen. Auf Grund der geringen Aufbauhöhe (bis 11 mm) ist eine höhere Wärmeleitfähigkeit gegeben.
    • Wir empfehlen eine Oberflächentemperatur des Parkettbodens zwischen 22 und 26 Grad Celsius.
    • Wir empfehlen ein Raumklima von 20 Grad Celsius und ca. 50 % relativer Luftfeuchte. Dieses Raumklima empfehlen wir auch, wenn Sie keine Fußbodenheizung verwenden.

    Die vollflächige Verlegung bietet folgende Vorteile:

    • Auf Grund der vollflächigen Verklebung verbessern Sie den Raumschall. Dieser wird geringer.
    • Es entsteht ein angenehmes Gehgefühl.
    • Die vollflächige Verklebung eignet sich hervorragend für die Fußbodenheizung.
    • Es entstehen keine lästigen Knarrgeräusche.
    • Ihr Parkettboden ist besser zu Renovieren, wenn es nötig sein sollte, den Parkettboden vollflächig zu schleifen.
    • Es kann bei Türstöcken durchgängig verlegt werden.

    Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns über das Kontaktformular oder rufen Sie uns einfach an!